Programm

Montag, 6. November 2017

15:00 Uhr
Besichtigung des Motorenwerk Bad Neustadt an der Saale und der Arena der Digitalisierung mehr

Erleben Sie die Möglichkeiten der Digitalisierung in der Industrie und nehmen Sie an der Führung durch die Siemens "Arena der Digitalisierung" teil.

Siemens zeigt im Elektromotorenwerk Bad Neustadt an der Saale anhand von sechs konkreten Themenfeldern, wie Produkte und Lösungen aus dem eigenen Portfolio in einer bereits bestehenden und laufenden Fertigung Schritt für Schritt implementiert werden können.
Diese beispielhafte Laborfabrik macht die Metallbearbeitung der Zukunft erlebar: Maschinenbauer und - betreiber sehen hier, welche Vorteile der Einsatz von Siemens-Technologien zur Digitalisierung bietet.

Die Besichtigung endet mit einem Get-Together

18:00 Uhr
Ende der Besichtigung und feierliches Get-together

Dienstag, 7. November 2017

09:30 Uhr
Registrierung und Eröffnung der Fachausstellung
10:00 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer
Referent: Sebastian Rohr | accessec GmbH

2001 erhielt Sebastian Rohr seinen Abschluss als Wirtschaftsingenieur, Fachrichtung Produktionswirtschaft, an der TU Hamburg-Harburg. Über Stationen als Sicherheitsberater bei der Siemens AG von 1998 bis 2002, Forscher für Netzwerksicherheit im Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnik (SIT) von 2002 bis 2004 sowie als Solution Strategist für die Sicherheitslösungen von CA (Computer Associates) von 2004 bis 2006 kam Rohr als Chief Security Advisor zu Microsoft. Nach seiner Tätigkeit bei Microsoft gründete er Ende 2007 mit zwei weiteren Gesellschaftern die accessec GmbH und ist dort als technischer Geschäftsführer maßgeblich am Erfolg des Unternehmens beteiligt.

10:05 Uhr
Keynote-Vortrag
Digitale Transformation bei TRUMPF: Strategie und Erfahrungsbericht auf dem Weg zu Industrie 4.0 mehr
Die Themen Digitale Transformation und Industrie 4.0 sind für den Maschinenbauer TRUMPF kein Selbstzweck, sondern stellen Rahmenbedingungen für den Erhalt der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit dar. Im Vortrag wird beleuchtet, welche Chancen und Risiken TRUMPF im Bereich der digitalen Transformation sieht und wie sich insbesondere durch das Thema Industrie 4.0 das eigene Geschäft verändert.

Als Antwort auf die zunehmende Digitalisierung der Produktion hat TRUMPF die digitale Geschäftsplattform AXOOM gegründet. Die Plattform stellt eine ganzheitliche Lösung für die vernetzte Produktion dar: von Maschinen über Software bis hin zu Services – vom Zulieferer über die Fertigung bis zum Kunden. Anhand von Use Cases wird dargelegt, wie Anwender durch die intelligente Vernetzung der industriellen Produktion mit Informations- und Kommunikationstechnik Nutzen generieren können.

Seine Meinung zur Digitalisierung lesen Sie in diesem kurzen Interview.


Referent: Dr. Philipp Dreiss | XETICS GmbH
Referent: Marvin Buder | XETICS GmbH

Marvin Buder ist Produktmanager für das MES XETICS LEAN. Zuvor war er Projektleiter und Lean Management Consultant in der Blechfertigung der TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH. Die Schwerpunkte lagen hier auf der Integration von Lean Methoden in modernen Software und der Optimierung der Produktion mit dieser. Herr Buder hat in Hamburg Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Produktionsmanagement studiert.

10:45 Uhr
Auf dem Weg zur Produktion 4.1 mehr
Im Technologienetzwerk it´s OWL – Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe entwickeln 200 Unternehmen und Forschungseinrichtungen neue Technologien und Lösungen für intelligente Produkte und Produktionsverfahren. In 170 Transferprojekten wurden diese Technologien bei kleinen und mittleren Unternehmen in die Anwendung gebracht. In dem Vortrag werden anhand von praktischen Beispielen neue Ansätze und deren Perspektiven für die intelligente Produktion aufgezeigt. Dabei geht es beispielsweise um die Bereiche Advanced Systems Engineering, Mensch-Maschine-Interaktion, Data Analytics oder Safety & Security. Darüber hinaus werden Anknüpfungspunkte für Plattformen und neue Geschäftsmodelle dargestellt. Aus den Erfahrungen der Clusterarbeit werden Empfehlungen gegeben, wie Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam den Weg zur Produktion 4.1 weitergehen können. www.its-owl.de
Referent: Arno Kühn | it´s OWL Clustermanagement GmbH

Dipl.-Wirt.-Ing. Arno Kühn ist Projektleiter Strategie bei der it´s OWL Clustermanagement GmbH. In dieser Funktion koordiniert er die Aktivitäten des Technologie-Netzwerks „Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe (it’s OWL)“ im Kontext Industrie 4.0. Darüber ist er Abteilungsleiter beim Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM für strategische Produkt- und Technologieplanung. Zudem leitet er das Kompetenzzentrum „Digital in NRW“ für die Region OstWestfalenLippe.

11:15 Uhr
Spotlight-Session
11:30 Uhr
Kaffeepause und Besuch der Expo
12:00 Uhr
Predictive Maintenance

Service 4.0 und Predictive Maintenance – zwischen Vision und Wirklichkeit mehr
  • Predictive Maintenance stellt dabei einen essentiellen Bestandteil eines werthaltigen Serviceangebotes im Umfeld der Digitalisierung und Industrie 4.0 dar
  • die meisten Unternehmen sehen PM als wesentlichen Baustein im Service der Zukunft an und beschäftigen sich mit dem Thema – ein Statusüberblick zeigt aber noch viele Handlungsbedarfe auf
  • Predictive Maintenance und weitere datenbasierte Services sind wichtig, aber kein Selbstzweck. Sie erfordern andere Herangehensweisen und ersetzen nicht gute Kundennähe, Aufbau- / Ablauforganisationen, Supply Chains, Partnerschaften etc. – sie sind im Gegenteil davon abhängig 
  • Predictive Maintenance ist somit ein elementarer Bestandteil des "Service 4.0" – der Service der Zukunft muss aber auch weiterhin gesamtheitlich angegangen werden
Referent: Sebastian Feldmann | Roland Berger GmbH

Geschäftsmodellinnovationen über globale Supply Chains bis hin zur ganz operativen Umsetzung von Servicekonzepten, Preismodellen, oder Schulungen.

Sebastian Feldmann ist Diplom-Kaufmann mit Abschluss an der WHU (Otto-Beisheim School of Management), und verfügt über MBAs der Rotman School of Management in Toronto (Kanada) sowie der Kobe University in Japan. Zu seinen aktuellen Veröffentlichungen gehört die Publikation "COO Insights – Service Exzellenz". Er ist zudem Autor eines umfassenden Handbuchs zum Thema „Serviceinnovation – Potenziale Industrieller Dienstleistungen erkennen und erfolgreich implementieren“.

12:30 Uhr
Praxisbeispiel
Produktionsanlagen fit machen für Industrie 4.0 mehr
Wie schaffen wir es, die Entwicklung von Produkten und Technologien zur Realisierung einer digitalen industriellen Produktion weiter voranzutreiben? Mit dieser Frage startete iTiZZiMO in Zusammenarbeit mit Siemens, Fraunhofer IIS und SCS sowie Kinexon das vom Freistaat Bayern geförderte Forschungsprojekt Road2Digital Production (R2D) im September 2016.

Die Ergebnisse des Projekts zeigen, dass durch die Digitalisierung sowohl Effizienzsteigerungen als auch optimale Qualitätssicherungen möglich sind. Damit können neue Technologien für „Cyber-Physische Produktionssysteme (CPPS)“ entwickelt sowie Grundsätze und Methoden bei der Fertigung und Montage eines Produktes mit der Losgröße 1 definiert werden. Im Kern geht es darum herauszufinden, wie die Komponenten der produzierten Antriebslösungen mittels Sensortechnik untereinander und mit den Produktionsmaschinen vernetzt werden müssen, um eine wirtschaftliche Fertigung zu realisieren.

Wie das funktionieren soll? Im Vortrag veranschaulichen wir anhand eines realen Case, wie mittels AR auf einem Ist-Elektromotor ein virtueller Soll-Elektromotor augmentiert wird. Abweichungen beim Endprodukt können durch den Soll-Ist-Vergleich sofort erkannt und ausgebessert werden. Das Beispiel verdeutlicht, wie vertikale Digitalisierung unter Einbezug von Informationen aus den IT-Systemen für Auftragsabwicklung und Engineering erfolgreich umgesetzt und eine echtzeitfähige, papierlose und intelligente Fertigung realisiert werden kann.
Referent: Michael Meyer-Hentschel | iTiZZiMO AG

Dipl. Ing. Michael Meyer-Hentschel studierte bis 2014 an der Technischen Universität Kaiserslautern im Studiengang Produktions- & Energietechnik. Er befasste sich in seiner Diplomarbeit intensiv mit den Einsatzmöglichkeiten von AR-Brillen in der Produktion. Bereits während seines Studiums arbeitete Herr Meyer-Hentschel als Studentischer Beschäftigter an der Technische Universität Kaiserslautern am Lehrstuhl für Fertigungstechnik und Betriebsorganisation und festigte sein Wissen zu Cyber-physischen Produktionssystemen und Virtueller Produktion. Seit 2015 ist Michael Meyer-Hentschel als Project Manager bei der iTiZZiMO AG angestellt. Er ist Leiter von Innovationprojekten für Unternehmen wie beispielsweise Roche Diagnostics GmbH, Robert Bosch GmbH, Airbus S.A.S. oder Bühler Group. Des Weiteren obliegt ihm die Leitung des Siemens-Förderprojektes „Road to Digital Production (R2D).

13:00 Uhr
Praxisbeispiel
Digitalisierung rund um die Werkzeugmaschinenlehre mehr
Wie sind wir gestartet, wie gehts weiter, Digitalisierungs- Roadmap, Herausforderungen und Ziele und Erfolge.
Referent: Peter Deml | Siemens AG

Lehre als Werkzeugmacher, Maschinenbaustudium, verschiedene Funktionen in der Siemens AG, Werkleiter Bad Neustadt a. d. seit 2015

13:30 Uhr
Mittagspause und Besuch der Expo
14:30 Uhr
Mitarbeiterzentrierte Systeme und Prozesse ‚4.1‘ in der Smart Factory mehr
Das Internet der Dinge vernetzt Objekte und Dienste und revolutioniert nicht nur unseren Alltag („Smart Home“), sondern auch Produktion und Logistik („Smart Factory“). Die digitale Transformation der Industrie verspricht höhere Produktivität und Flexibilität, die Einsparung von Ressourcen sowie zufriedenere Kunden und mehr Wachstum dank besserer Produkte und Prozesse. Bei aller digitaler Euphorie gilt: auch zukünftig bleibt der Mensch Erfolgsgarant und zentraler Bestandteil der industriellen Wertschöpfung. Erforderlich sind daher mitarbeiterzentrierte Systeme und Prozesse; ‚technisch‘ für die Aufbereitung, Kommunikation und Präsentation von Informationen, ‚organisatorisch‘ zur Gestaltung zukunftsfähiger Fabrikstrukturen, Organisationsformen und Abläufe, die die Angebote der Digitalisierung optimal ausnutzen sowie ‚didaktisch‘ für den Knowhow-Aufbau v.a. in KMU und zur Entwicklung anforderungsgerechter Qualifizierungsangebote. Im Vortrag sollen das Thema fixiert sowie Aktivitäten und Lösungsangebote seitens der Forschung vorgestellt werden.
Referent: Dr. Andreas Schlegel | Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU

Dr.-Ing. Andreas Schlegel studierte Fertigungstechnik und -betrieb mit dem Schwerpunkt der rechnergestützten Arbeitsvorbereitung an der Technischen Hochschule Zwickau und wurde an der Technischen Universität Chemnitz promoviert. 2001 wechselte er aus der Industrie an das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Chemnitz, an dem er die Abteilung „Ressourceneffiziente Fabrik“ leitet. Aktuelle Forschungsschwerpunkte sind das Produktionsmanagement, die digitale Planung und Steuerung von Fabrikstrukturen und Prozessen der Produktion und Logistik, die menschzentrierte Einführung und wertorientierte Gestaltung von Industrie-4.0-Lösungen sowie die Integration innovativer Energiesysteme in der Produktion. Dr. Schlegel ist Autor bzw. Koautor von ca. dreißig wissenschaftlichen Publikationen und Vorträgen auf nationalen und internationalen Tagungen. Im Innovationsverbund Maschinenbau Sachsen VEMASinnovativ koordiniert er den Industriearbeitskreis FABRIK als fachbezogene Plattform zum Informations- und Erfahrungsaustausch sowie zur Generierung und Umsetzung zukunftsweisender FuE-Projekte im Lebenszyklus von Fabriken.

15:00 Uhr
Wie kann Vernetzte Produktion gelingen? mehr
Für die erfolgreiche Umsetzung von Industrie 4.0 sind Normen und Standards ein wesentlicher Faktor. Sie stellen die gemeinsame Sprache dar, die dafür sorgt, dass unterschiedlichste Systeme verlässlich und effizient zusammenwirken. Die wichtigste und kritische Neuerung der Systeme der Industrie 4.0 gegenüber den Systemen der heutigen Automatisierungstechnik ist die intensive Nutzung offener Kommunikationssysteme. Das grundlegende Ziel ist die Nutzbarmachung der in den Informations- und Kommunikationstechnologien erreichten und in der nahen Zukunft zu erwartenden Fortschritte für die produktionstechnischen Unternehmen. Diese müssen Interoperabilität aufweisen um eine "Vernetzte Produktion" sicherstellen zu können.
Referent: Jessica Fritz | VDE Verband der Elektrotechnik e.V.

Jessica Fritz ist seit 01.06.2013 bei der VDE|DKE. Sie ist als Projektmanagerin für das Projekt I4.0Demo, „Industrie-4.0-Testbeds" verantwortlich. In Bezug auf die Herausforderungen von Industrie 4.0 sind mit dem Vorhaben mehrere neue Ansätze verbunden: System-Engineering in der Standardisierung, Weiterentwicklung von Use Cases, Referenzimplementierung und methodische Annäherung von Automatisierungstechnik und IT.

15:30 Uhr
Wie modellbasiertes Engineering Kosten und Entwicklungszeit von Maschinen drastisch senkt mehr
Im hochdynamischen Lebensmittelmarkt gewinnen die Maschinenbauer, die möglichst schnell ihren Kunden äußerst flexible Verpackungsanlagen anbieten können. Diese sind besonders für kleinere Losgrößen und sehr verschiedene Formate ausgelegt. Um in diesem komplexen Marktumfeld bestehen zu können, setzt die Fa. WestRock als Verpackungsmaterial- und Verpackungsmaschinen-Hersteller konsequent auf Digitales Engineering und Simulation. In der 3DEXPERIENCE Plattform von Dassault Systèmes werden neben Verpackungen und deren Verhalten auch komplette Verpackungslinien designt und virtuell in Betrieb genommen. Durch dieses model-basierte Engineering werden Entwicklungskosten und -zeit minimiert, denn das reale Maschinenprogramm auf der Bosch Rexroth MLC Steuerung kann direkt an der simulierten Maschine getestet werden.
Referent: Georg Kraft | Dassault Systèmes

Georg KRAFT (54), Senior Director 3DEXPERIENCE Consulting for Industrial Equipment, ist Experte zum Thema Industrie 4.0 bei Dassault Systèmes. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in der Welt des PLM mit verschiedenen nationalen und internationalen Stabs-und Managementfunktionen bei IBM, seit 2003 bei Dassault Systèmes in den Bereichen Services, Marketing, Entwicklung und Vertrieb, hat er eng mit Kunden und Industrie-Analysten zusammengearbeitet. Seit 2012 ist er Teil des globalen „Industrial Equipment Industry Teams“, welches Verantwortlich für die Definition der Dassault Systèmes Strategie und 3DEXPERIENCE Lösungen für das Industriesegment IE weltweit, übergreifend über alle Vertriebskanäle, ist. Das Segment Industrial Equipment umfasst Maschinen- und Anlagenbau, Industrie-Ausrüstungen, Metallwaren und Reifen-Industrie.

Referent: Hans Michael Krause | Bosch Rexroth AG

Hans Michael Krause ist der Leiter des Markt- und Produktmanagements PLC and IoT Systems bei der Bosch Rexroth AG in Lohr am Main. Er ist Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik und Master of Science in Industrial Management. Seine Karriere startete er in Argentinien mit seinem Ingenieurbüro für Automatisierungstechnik. Seit 2007 arbeitet er bei Bosch Rexroth zunächst mit Maschinenbaukunden und FMCG Endkunden im Marktsegment der Verpackungsmaschinen, seit Juli 2017 verstärkt im Bereich der SPS und IoT Lösungen.

16:00 Uhr
Kaffeepause und Besuch der Expo mehr
 
16:30 Uhr
Predictive Maintenance - Ein iterativer praxisnaher Ansatz mehr
Zur Vermeidung von Produktionsausfällen sind verschiedene Instandhaltungsmodelle geübte Praxis in den Unternehmen. Dennoch können nicht alle Ausfälle vermieden werden. Sich anbahnende Defekte werden oft nicht erkannt oder vorbeugend finden unnötige Wartungsmaßnahmen statt.

Mit modernen analytischen Methoden können aus Sensor- und Betriebsdaten zukünftige Störereignisse prognostiziert und notwendige Gegenmaßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden. Die Umsetzung solcher Lösungen ist jedoch häufig mit sehr hohen Investitionen verbunden.

CENIT hat daher gemeinsam mit Ansprechpartnern aus Produktion und Instandhaltung einen servicebasierten und praxisnahen Ansatz entwickelt. Dieser ermöglicht einen einfachen und schrittweisen Einstieg in „Predictive Maintenance“ ohne immense Vorab-Investitionen in Software oder IT-Plattformen.
Referent: Stefan Jamin | CENIT AG

Stefan Jamin ist nach seinem Studium der Wirtschaftsmathematik 1997 in die Anwendungsberatung eingestiegen.

Nach der Beratung für zahlreiche Finanz, Handels- und Industrie-Unternehmen zu Dokumenten- und Prozess-orientierten Lösungen erfolgte die Übernahme von Leitungsaufgaben im Consulting, der Software-Produktentwicklung, sowie im Solution Development.

Dabei richtete sich der Fokus zunehmend auch auf daten-gestützte und analytische Lösungen, sowie die Nutzung KI basierter Microservices.

Seit Anfang 2017 verantwortet Stefan Jamin den Bereich Industries & Innovation als zentrales Element der Enterprise Information Management Strategie der CENIT AG und ist damit verantwortlich für die Ausarbeitung von Leistungsangeboten und deren Umsetzung für Kunden in ausgewählten zahlreichen Branchen.

17:00 Uhr
IT-Sicherheit in der Fertigung - Wo fange ich an? mehr
Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre bisher eher autark betriebenen Produktionsanlagen und Maschinen für die Anforderungen der Industrie 4.0 zu rüsten – und sehen sich gezwungen, oftmals erheblich veraltete IT-Komponenten „ans Netz“ zu bringen, die hierfür nicht vorgesehen waren. Da sich auf die alten Komponenten weder sinnvoll Patches noch moderne Sicherheitswerkzeuge einbringen lassen stellt sich die Frage: WAS TUN? Der Vortrag gibt Hinweise zum Einstieg, bietet aber auch Profis Einblicke aus der aktuellen Sicherheitsforschung im IUNO Projekt.
Referent: Sebastian Rohr | accessec GmbH

2001 erhielt Sebastian Rohr seinen Abschluss als Wirtschaftsingenieur, Fachrichtung Produktionswirtschaft, an der TU Hamburg-Harburg. Über Stationen als Sicherheitsberater bei der Siemens AG von 1998 bis 2002, Forscher für Netzwerksicherheit im Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnik (SIT) von 2002 bis 2004 sowie als Solution Strategist für die Sicherheitslösungen von CA (Computer Associates) von 2004 bis 2006 kam Rohr als Chief Security Advisor zu Microsoft. Nach seiner Tätigkeit bei Microsoft gründete er Ende 2007 mit zwei weiteren Gesellschaftern die accessec GmbH und ist dort als technischer Geschäftsführer maßgeblich am Erfolg des Unternehmens beteiligt.

17:20 Uhr
Abschlussdiskussion
Produktion 4.1 mit Safety und IT-Sicherheit – in Widerspruch?
Referent: Arno Kühn | it´s OWL Clustermanagement GmbH

Dipl.-Wirt.-Ing. Arno Kühn ist Projektleiter Strategie bei der it´s OWL Clustermanagement GmbH. In dieser Funktion koordiniert er die Aktivitäten des Technologie-Netzwerks „Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe (it’s OWL)“ im Kontext Industrie 4.0. Darüber ist er Abteilungsleiter beim Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM für strategische Produkt- und Technologieplanung. Zudem leitet er das Kompetenzzentrum „Digital in NRW“ für die Region OstWestfalenLippe.

Referent: Marvin Buder | XETICS GmbH

Marvin Buder ist Produktmanager für das MES XETICS LEAN. Zuvor war er Projektleiter und Lean Management Consultant in der Blechfertigung der TRUMPF Werkzeugmaschinen GmbH. Die Schwerpunkte lagen hier auf der Integration von Lean Methoden in modernen Software und der Optimierung der Produktion mit dieser. Herr Buder hat in Hamburg Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Produktionsmanagement studiert.

Referent: Peter Deml | Siemens AG

Lehre als Werkzeugmacher, Maschinenbaustudium, verschiedene Funktionen in der Siemens AG, Werkleiter Bad Neustadt a. d. seit 2015

Referent: Sebastian Feldmann | Roland Berger GmbH

Geschäftsmodellinnovationen über globale Supply Chains bis hin zur ganz operativen Umsetzung von Servicekonzepten, Preismodellen, oder Schulungen.

Sebastian Feldmann ist Diplom-Kaufmann mit Abschluss an der WHU (Otto-Beisheim School of Management), und verfügt über MBAs der Rotman School of Management in Toronto (Kanada) sowie der Kobe University in Japan. Zu seinen aktuellen Veröffentlichungen gehört die Publikation "COO Insights – Service Exzellenz". Er ist zudem Autor eines umfassenden Handbuchs zum Thema „Serviceinnovation – Potenziale Industrieller Dienstleistungen erkennen und erfolgreich implementieren“.

Referent: Sebastian Rohr | accessec GmbH

2001 erhielt Sebastian Rohr seinen Abschluss als Wirtschaftsingenieur, Fachrichtung Produktionswirtschaft, an der TU Hamburg-Harburg. Über Stationen als Sicherheitsberater bei der Siemens AG von 1998 bis 2002, Forscher für Netzwerksicherheit im Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnik (SIT) von 2002 bis 2004 sowie als Solution Strategist für die Sicherheitslösungen von CA (Computer Associates) von 2004 bis 2006 kam Rohr als Chief Security Advisor zu Microsoft. Nach seiner Tätigkeit bei Microsoft gründete er Ende 2007 mit zwei weiteren Gesellschaftern die accessec GmbH und ist dort als technischer Geschäftsführer maßgeblich am Erfolg des Unternehmens beteiligt.

17:50 Uhr
Veranstaltungsende

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